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Neuausrichtung mit runderneuertem Kader in der vierten Bayernligasaison

Seit 3 Jahren spielen die Geilen Uschis Bayernliga. Die Statistik kann sich durchaus sehen lassen:

2x Dritter und 1x Sechster, 56 Spiele, 35 Siege, 21 Niederlagen, 106 Punkte von 168 möglichen Punkten, 131:91 Sätzen und 4916:4578 kleine Punkte sind die positiven Zahlen der Bayernligahistorie. Allerdings war die gefühlte Unzufriedenheit nach der letzten eher durchschnittlichen Saison recht groß bei Mannschaft und Umfeld, so dass sich einige Veränderungen in verschiedenen Bereichen als sinnvoll anboten bzw. auch als unumgänglich zeigten, die eine Typveränderung der Geilen Uschis nach sich ziehen.

Diese Typveränderung hat zur Folge, dass eine echte Zielsetzung schwer zu nennen ist, da sich viele Automatismen auf und neben dem Feld erst einspielen müssen. Dies hat auch das schwierige erste Saisonspiel gezeigt, welches vor dem Redaktionsschluß der Saisonzeitung stattfand und mit 2:3 gegen das Auswahlteam VCO München verloren ging, obwohl die Uschis in identischer Besetzung eine Woche vorher die gut besetzten Sanwald Open in Ludwigsburg gewinnen konnten. Aber der Reihe nach..........

Was gab es denn für gravierende Änderungen?

Auf Wunsch des Teams wird seit dieser Saison wieder 3x pro Woche trainiert. Das die Mannschaft den Trainingsaufwand um 1/3 erhöht, zeigt die vorbildliche Einstellung.
Um die Trainingsarbeit qualitativ und quantitativ zu verbessern, bekommt Trainer Falk Ullmann auf eigenen Wunsch einen engagierten Co zur Seite gestellt. Der erste Neuzugang ist somit im Staff zu verzeichnen und konnte von den Damen 2 losgeeist werden. Daniela Austermann wird in der neuen Saison Trainingseinheiten selbst leiten, sowie Falk beim Training, Scouting und Coaching tatkräftig unterstützen.

Auch Spielerinnen haben den Sprung von der „Zweiten“ in das Bayernligateam geschafft.
Romy Harzer ist die Neue auf der Zuspielposition und Eva-Maria Harrieder ist als feste Größe im Mittelblock aktiv. Beide folgen verdienten Spielerinnen und treten in große Fußstapfen, denn nach dem „fast“ Ausscheiden  von Ulrike Giglberger und Susanne Lehner (im Ernstfall stehen Beide für Spieltage bereit) sollen die „Neuen“ nach und nach diese Rollen übernehmen.

Die „Königstransfers“ sind sicherlich mit der Verpflichtung des dynamischen Duos Alexandra Kettenbach und Marion Pollak gelungen. Beide kommen aus Lohhof zu den Geilen Uschis und sollen auf der Aussen- und Diagonalposition für Punkte sorgen. Die beiden jungen, aber schon sehr erfahrenen Spielerinnen, sind Qualitätsspieler, die beim in Unterschleißheim ansässigen Nachbarn schon viele Jahre auf Bayernliganiveau gespielt und trainiert haben. Sie bringen mit ihrem sehr kraftvollen Angriffsspiel, durchweg technisch sauberen Grundelementen und ihrer Routine alles mit, um das Team nachhaltig zu prägen. Abgeschlossen wurde die Kaderplanung mit einer Spielerin, die hart flexibel ist. Die letzten Jahre hat sie in Planegg gespielt und kommt als AnnahmeAussen und/oder als Diagonalspielerin zum SCF. Vor allem die flexiblen Winkelschläge und hart hässliche Aufschläge zeichnen Ricarda Fiala aus.

Bei allen Neuzugängen hoffen die Vereinsverantwortlichen auf eine mittel- oder am besten langfristige Zusammenarbeit, um in absehbarer Zeit den nächsten Schritt in die Regionalliga gehen zu können.Wann genau bzw. ob das dieses Jahr schon gelingen kann, hängt mit sehr vielen Variablen zusammen, die weder planbar noch zum jetzigen Zeitpunkt final einschätzbar sind.

Aber klar ist auch das es mit 5 Spielerinnen und einem Trainergespann alleine nicht klappen kann.

Wer mischt noch alles mit und wer hat die Uschis verlassen?

Um das gegenüber zu stellen soll hier auch Raum für Verabschiedungen und Danksagungen sein. Ein besonderer Dank gilt der oben bereits erwähnten Uli Giglberger. Jahrelang ging sie als emotionaler Leistungsträger und als vorbildlicher, loyaler Kapitän voran. Jetzt ist es „gerade so ok“, dass sie sich auf das Altenteil zurückzieht und einem neuen Captain das Steuer überlässt. Die Zuspielfunktion hat neben der oben genannten Romy Harzer auch das Freisinger „Urgestein“ Isabell Knotte geerbt. Wenn sie mal nicht als Globetrotterin unterwegs ist, dann pritscht sie die Bälle von A nach B oder auch nach C und das beim SCF.

Die mentale „kapitänische“ Führungsfunktion und das damit verbundene Amt übernimmt mit Romy Hagn DIE Freisingerin im Team. Die emotionale Aussenangreiferin hat zwar seit den Unterschleißheimer Neuzugängen nicht mehr den härtesten Schlag im Team, aber das Kommando und sie wird mit Einstellung auf und neben dem Feld vorangehen.

Die Annahme/Aussen reichen aber noch nicht, um alle benötigten Qualitäten abzudecken.

Jule Reichert gehört mittlerweile auch schon zum „alten Eisen“ beim SCF. Mit der Schlüsselqualifikation Defense und einem „dezenten“ Liniehammer bringt sie den Gegner schonmal zum Verzweifeln. Komplettiert wird der Haufen auf der 4 durch Lena Dworschak.

Die verrückte Kölner Frohnatur geht in ihre zweite Saison als Geile Uschis und ist das „Enfant terrible“ im positiven Sinne. Sie spielt immer unbekümmert drauf los und wirft immer 100% Einsatz auf's Feld. An guten Tagen geht dann auch einfach ALLES (Remember Dingolfing 2016).......und über schlechte Tage wird hier kein Wort verloren.

Die Mitte wurde schon kurz angesprochen. Auch Sush gilt unser Dank für die sportlichen Leistungen der letzten 3 Jahre. Ohne ihre Erfahrung wären vor allem die ersten beiden Bayernligajahre nicht so gut gelaufen. In die sportliche Rolle soll Eva langsam hineinwachsen, aber ohne Druck das von heute auf morgen leisten zu müssen. Aber durch Sush's Rückzug auf das Altenteil wurde auch die Alterspräsidentschaft vakant. Uneigennützig wurde diese Rolle sofort von Verena Scarpatetti übernommen. In ihrem zweiten Uschijahr wird sie direkt auf dem „Altersthron“ Platz nehmen und sich zum Ausgleich den stressigen Job des Mittelblockers geben.

Gerade ihre unaufgeregte und solide Spielweise n allen Elemene ist für das Team ein beruhigendes Element in teils stürmigen Zeiten.

Natürlich darf aber auch in der Mitte der Schuß Verrücktheit und Unkonventionalität nicht fehlen und Shorty Kümmerling bringt dies mit und vervollständigt darüber hinaus mit ihren Stärken den Spielerpool in der Mitte.

Sie ist im Blockspiel eine der Schnellsten und ,ungewohnt abwehrstark für einen Mittelblocker.

Als „Sidekick“ bringt sie die härtesten ungeplanten kurzen Aufschläge der Liga in das Uschispiel ein.

Es gab auch Abgänge zu verzeichnen für die das „Uschiabenteuer“ nach vielen oder wenigen Saisons endete.

Viele haben gehofft das dieser Moment noch in ferner Zukunft liegen würde, aber leider verlässt in Ela Eixenberger eine Spielerin den Verein, die zwar nicht jeden Ball zum Zuspieler gebaggert hat und auch im Angriff nicht jeden Ball auf 4 Meter getrümmert hat, aber die sich immer mental und charakterlich als überragender Mensch ins Team eingebracht hat. Danke dafür und viel Glück in Hamburg.

In der Elbmetropole lässt sich auch Nikola Gückel nieder und sagt bye,bye zu den Uschis. Nach nur einer Saison muss die sympathische Rothaarige studienbedingt die Segel in Freising streichen und heuert wie Ela in der Hansestadt an. In eine andere deutsche Großstadt verschlägt es Marion Brunner nach nur einem Jahr als Freisingerin. Sie geht seit Oktober einem Job in Stuttgart nach und hat ihren Lebensmittelpunkt entsprechend nach BaWü verlagert.

Auf der Diagonalposition verlässt Claudia Steinberg den Verein, um vielleicht nochmal eine Etage weiter oben anzugreifen. Durch einige atmosphärische Disbalancen zwischen Coach und Spielerin stand der einvernehmlichen, freundschaftlichen Trennung nach der letzten Saison nichts im Wege.

Die Spielweise auf der Diagonalposition ändert sich grundlegend. Claudia hatte in Angriff und Aufschlag die primären Stärken, wobei gerade der unkonventionelle Angriff aus dem sehr schnellen Pass die Gegner immer wieder vor Probleme stellte.

Nun kommt mit Marion Pollak eine abwehr- und annahmestarke Spielerin zum Einsatz, die eine enorme Handlungsruhe mitbringt und ausstrahlt. Auch ihr druckvolles Angriffsspiel aus dem Standardpass ist von Dynamik und Variabilität geprägt.

Mit Kathi Haindl hat uns eine dynamische, schnelle und vor allem extrem abwehrstarke Libera verlassen, da der Einstieg ins volle Berufsleben das Volleyballspielen in Freising unverhältnismäßig aufwendig gemacht hätte.

Somit hat unser Dauer(b)renner in der Bayernliga wieder eine Vollzeitstelle. Julia Hinterdobler ist seit ihren entscheidenden Aufschlägen zum Aufstieg Libera „Number One“. (Wer wissen will wie der Liberojob und entscheidende Aufschläge zusammenpassen muss nur fragen)

Die engagierte Jugendtrainerin (auch intern „der kleine General“ genannt) wird für die Grundordnung in der Annahme sorgen und sich uneigennützig in der Abwehr aufopfern.

Damit ist der Uschiclan fast komplett. Wie schon angedeutet bleibt mit Falk Ullmann der Coach eine weitere Saison an Bord und wird schnellstmöglich versuchen die neuen menschlichen und sportlichen Fähigkeiten der Uschis in Einklang zu bringen. Um dies bestmöglich gewährleisten zu können und die „Hierarchienbildung“ aktiv zu begleiten, verzichtet er auf Wunsch des Teams auf „Trainerausflüge in Beachvolleybalcamps“.

Mit diesen kleinen strukturellen Maßnahmen und dem neuen sportlichen Fingerabdruck der Geilen Uschis 2016/2017 wünschen wir allen Mitgliedern, Freunden, Fans, Förderern und Zuschauern viel Spaß beim Zuschauen und den bestmöglichen Erfolg in der Bayernliga 2016/2017.

Training Damen1

Trainingszeiten:
Dienstag      20:00h - 22:00h
Donnerstag 20:00h - 22:00h
Freitag        20:00h - 22:00h

Schulsporthalle Lerchenfeld (Moosstr. 46)

Ansprechpartner:
Falk Ullmann
0172/8551326

Termine Damen 1

19.02.17 17:00 19.02.17 19:00
Auswärtsspieltag Damen 1 Bayernliga gegen TSV Bad Griesbach
 
18.03.17 16:00 18.03.17 18:00
Auswärtsspieltag Damen 1 Bayernliga gegen SV SW München
 
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